Lady in black

Am Donnerstag hiess das Motto des zweiten Gala-Abends „black & white“. Zugegeben, ich, Katharina, konnte mir darunter zuerst wenig Konkretes vorstellen und hatte zuhause in meiner Garderobe weder ein kurzes Schwarzes noch sonst etwas Passendes Elegantes. Aber schlussendlich zog ich miz meinem schlichten Outfit doch so manche Blicke auf mich… Grund dafür war sicherlich die weisse, wallende Federboa. Ich sah unter den 2500 Gästen, die mit uns reisen, jedenfalls keine zweite an der Black&White Night. Soll ich euch erzählen, wie ich zu meinem Black&White-Outfit gekommen bin? Am letzten Montag vor der Abreise, während zwei Freistunden in meiner Winterthurer Massagefiliale :-), schlenderte ich durch die Altstadt auf der Suche nach einem schwarzen Kleid. Beim billiladen „Casino“ visavis des Winterthurer Casinos wurde ich fündig: die hatten gerade Ausverkauf und die eh schon günstigen Teile waren nochmals mit 70 Prozent Rabatt. Und so griff Katharina zu: nicht bloss ein schwarzes Kleid landete in der Einkaufstasche, nein, 3 bodenlange schwarze Jump-Siutes gefielen mir auch sehr (2 und das Kleid nahm ich schlussendlich aufs Schiff mit und habe alles bereits mit grossem Erfolg getragen…) Im „Casino“ gab’s auch ein toll passendes Jäckchen in Altrosa mit Spitzen, das zu einem meiner beiden Kleider passte, die ich eh mitnehmen wollte aufs Schiff. Und eine schwarze blaserartige Bluse als Jäckchen… Alles in allem für etwas über 100 Franken…. schon krass… und mit etwas schlechtem Gewissen über die heutigen Billigklamotten fuhr ich an jene in Abend nach Basel zurück. Winterthur ist übrigens super! Am selben Tag fand ich im dortigen Botty (in Basel ist Botty seit 10 Jahren verschwunden – es gibt in der ganzen Stadt nur noch ein gutes, grösseres Schuhgeschäft ausser Dosenbach und Konsorten) zudem noch superbequeme, elegante feine Lackballerinas mit Absatz, die zu meinem schwarzen Kleid passten. Denn meine letzten schwarzen eleganten Schuhe hatte ich zu Yaminas Taufe gekauft (vor 25 Jahren…) und waren letztes Jahr total auseinander gefallen … Ihr seht: auch wenn meine Kleider vielleicht nicht alle nachhaltig produziert wurden, ich trage sie immerhin lange und sie sind zeitlos :-). Aber nun zurück zu meinem Black&White-Outfit: Nun musste noch ein weisser Gürtel her (den ich schliesslich dann zum Kleid doch nicht trug). Gar nicht so leicht, einen zu finden. Bei Chicoree hatte ich schliesslich Glück. Und die tolle Federboa bestellten wir online bei einem Schweizer Spielwarenhändler… Es hat sich gelohnt: Wir haben Spass am „Verkleiden“ und machen die Show mit… weil es einfach mehr Freude an macht, sich auf dieses Schffs-Abentwuer mit allem was dazugehört, ganz einzulassen.